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Einkaufserlebnis

Frau und ich waren heute Vormittag im Supermarkt und uns anschließend einig, dass wir in diese spezielle Filiale nur noch bei „Notfällen“ gehen werden. Denn obwohl der Markt flächenmäßig recht groß und zum Zeitpunkt unseres Besuches eher leer war, waren wir beide extremst genervt davon, dass es zu wenig Platz gab. Ständig war man selbst oder andere im Weg. Zum einen, weil die Regalreihen zu eng stehen, weshalb Einkaufswagen nur knapp aneinander vorbeipassen, zum anderen, weil an nahezu jeder Ecke, also sonst freien Stelle, noch irgendein Pappregal/-aufsteller mit Aktionsware herumstand und zu guter Letzt, weil teilweise bis zu drei (!) „Auspacker“ in einem einzigen „Halbgang“ mit dem Verräumen von Waren beschäftigt waren

Auch wenn Frau mich peinlich fand, sprach ich eine der „Auspackerinnen“ auf den Umstand an, die jedoch mein Weniger-ist-mehr-Statement quasi beiseitewischte. Wir werden jedenfalls nichts mehr zum Umsatz dieser Filiale beitragen und solange wir die einzigen Ex-Kunden sind, können wohl beide Seiten gut damit leben.

Termin beim Amt

Zufällig hatte ich auf dem Schirm, dass mein Personalausweis in den nächsten Tagen abläuft. Also machte ich online einen Termin beim Amt. Heute war es soweit und ich bin am Nachmittag im Amt „aufgeschlagen“. Dort habe ich für ca. 10 Minuten im Wartebereich Platz genommen, bis meine Vorgangsnummer aufgerufen wurde. Dabei fiel mir auf, dass die Uhrzeit auf der Anzeigetafel mit einem analogen Ziffernblatt dargestellt wurde und ich dachte so bei mir: „Na, ob das jeder junge Erwachsene lesen kann?“

Das Aufruf meiner Vorgangsnummer führte mich dann in das letzte Zimmer eines dunklen Ganges, Zimmer 13 (!), was ich schon mal als ein schlechtes Omen betrachtete, obwohl ich nicht abergläubisch bin. Und was soll ich sagen? Alles lief glatt durch. Die Dame war sehr freundlich und nach 10 Minuten waren Durchlesen, Korrektheit mit Unterschrift bestätigen, Fingerabdrücke abgeben, Passbild machen und Bezahlen abgeschlossen. Ich hatte (theoretisch) sogar den Vorteil, dass in dem Zimmer bzw. im direkten Umfeld kein Automat für ein digitales Passbild vorhanden war. So schoss die Dame mein neues Passbild mit ihrem Handy und ich konnte entscheiden, ob mir das Ergebnis genehm war. Es war. Denn mir ist es doch „piepegal“, wie ich darauf aussehe, da ich den Ausweis eh nur alle Jubeljahre irgendwo vorzeige. Deswegen „theoretisch“.

In ungefähr zwei Wochen kann ich ihn dann abholen.

Pomodoro vs. Deep Work

Vielleicht kann mir jemand erklären, wie die Pomodoro-Technik und Deep Work zusammenpassen, wenn man bis zu 20 Minuten braucht, um nach einer Pause geistig komplett zu seiner vorherigen Aufgabe zurückzukehren. Die Kommentare sind geöffnet.

Alles wird gut

Der Satz „Alles wird gut.“ scheint ein gutes Mantra für mich zu sein, denn ich bin zwar heute Morgen immer wieder aufgewacht, aber mit diesem Mantra auch immer wieder schnell eingeschlafen. Dass ich nicht weiß, auf welchem Wege alles gut wird, scheint mich dabei nicht zu beunruhigen. Wie soll das auch gehen, dass ich schon alle Antworten darauf habe.

Vielleicht lag das Wiedereinschlafenkönnen (Schreibt man das als ein einziges Wort?) aber auch einfach daran, dass ich erst um Mitternacht ins Bett gegangen war und heute den ersten Urlaubstag habe. Meine offensichtlichen Verpflichtungen des Tages sind überschaubar (Handtücher waschen, Spülmaschine beräumen, mittags einen Döner fürs Kind holen, Bad putzen, Friseurtermin am späten Nachmittag), aber dann sind da ja noch die Dinge, die einem immer so ein bisschen im Kopf herumspuken, die man aber permanent beiseite schiebt, weil's größtenteils „Kleckerkram“ ist. Aber der will halt auch mal erledigt werde. – Ob ich mal zur Ruhe komme?