Beiträge: Mobilität

Ich seh nix!

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war vorhin am Auto Scheibenkratzen angesagt. Gesagt, getan. Anschließend eingestiegen, losgefahren und … schon nach wenigen Metern gemerkt, dass ich nichts mehr sehen kann, speziell nicht, wenn ich unter einer Laterne durchfahre. Tja, die Feuchtigkeit im und am Auto hatte sich bereits wieder auf die Scheiben gelegt und war leicht angefroren. Bin also rechts ran und habe bei laufendem Motor und voll aufgedrehtem Gebläse zugeschaut, wie die Scheibe langsam von unten nach oben wieder frei wurde. Hatte was Meditatives.

Noch was: Um 6:30 Uhr kommt man hier zwar mit einer respektablen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h voran, aber dann findest man am Ziel keinen Parkplatz, weil die ganzen anderen „Pupsköppe“ drinnen alle noch unter der Dusche stehen und draußen die Parkplätze belegen.

Durchschnittsgeschwindigkeit im Berufsverkehr

Mit dem Automobil habe ich heute Morgen ab ca. 7:30 Uhr für 9 Kilometer 43 Minuten benötigt.
Das entspricht einer Geschwindigkeit von 12,6 km/h. Immerhin schneller als ein Fußgänger.
Mit dem Rad wäre das ebenfalls zu schaffen gewesen, wenn mein Rücken mitspielen würde. (Aber auch ohne „Rücken“ wäre eine solche Tour bei 2,5 °C Außentemperatur und in der Großstadt ein eher zweifelhaftes Vergnügen.)
Mit den „Öffis“ hätte ich ähnlich lange wie mit dem Auto gebraucht, weil ich für meinen Arbeitsweg nur den Bus nehmen kann.

Aber hey, nun bin ich ja im Büro und kann hier sicherlich viel besser Telefondienst machen als im Homeoffice.
Wir haben Telefonie über Microsoft Teams.
Willkommen in Deutschland im Jahr 2025!