130 Updates

Zeitnah installiere ich auf meinem Rechner eigentlich immer bloß die Updates für meinen Hauptbrowser Firefox. Und so hatten sich seit meinem letzten „Voll-Update“ Anfang September mittlerweile 130 Updates für das von mir genutzte Linux Mint 22 angesammelt. Daher sicherheitshalber mit „Back In Time“ noch mal eine aktuelle Sicherung meiner wichtigen Ordner auf eine externe Festplatte vorgenommen und dann das „Voll-Update“ angestoßen und dem Aktualisierungsvorgang ca. 15 Minuten „zugeschaut“. Zuletzt einen Neustart gemacht.

Ergebnis: System läuft weiterhin einwandfrei. Also vollkommen unspektakulär. Aber auch so etwas sollte man ruhig mal erwähnen, finde ich.

Ich seh nix!

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war vorhin am Auto Scheibenkratzen angesagt. Gesagt, getan. Anschließend eingestiegen, losgefahren und … schon nach wenigen Metern gemerkt, dass ich nichts mehr sehen kann, speziell nicht, wenn ich unter einer Laterne durchfahre. Tja, die Feuchtigkeit im und am Auto hatte sich bereits wieder auf die Scheiben gelegt und war leicht angefroren. Bin also rechts ran und habe bei laufendem Motor und voll aufgedrehtem Gebläse zugeschaut, wie die Scheibe langsam von unten nach oben wieder frei wurde. Hatte was Meditatives.

Noch was: Um 6:30 Uhr kommt man hier zwar mit einer respektablen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h voran, aber dann findest man am Ziel keinen Parkplatz, weil die ganzen anderen „Pupsköppe“ drinnen alle noch unter der Dusche stehen und draußen die Parkplätze belegen.

Blog auf Touchgeräten lesen

Ich mache beim Schreiben von Beiträgen häufig Gebrauch von Abkürzungen (z. B. HTML) deren ausgeschriebene Entsprechung du dir am Rechner durch Drüberfahren mit der Maus anzeigen lassen kannst. Blöd nur, wenn du mein Blog am Smartphone liest, wo du keine Maus zur Verfügung hast. „Touchen“ bringt nämlich standardmäßig nichts. Ich habe daher ein wenig im Internet recherchiert und den Artikel Making the abbr element work for touchscreen, keyboard, and mouse von 2018 gefunden. Und weißt du was? So funktioniert es auch in 2025 noch.

Daraus entstand nun meine erste selbst geschriebene Erweiterung für Datenstrom Yellow. Das Ganze ist jetzt hier erst einmal experimentell implementiert, weshalb der Quellcode noch nicht öffentlich verfügbar ist. Außerdem hilft diese Lösung wohl den wenigsten Lesern mit einem Feedreader. Ich darf also noch mal drüber nachdenken.

Update 21.12.2025: Den Quellcode bekommst du auf werschreibt/yellow-abbrtouch. Dort sind jedoch die Werte für Vorder- und Hintergrundfarbe vertauscht, um dem hellen Standard-Theme Rechnung zu tragen.

Dunkle Gedanken

Mit ziemlicher Regelmäßigkeit überkommen mich dunkle Gedanken. Dann erscheint mir Vieles so sinnlos und unwichtig und ich möchte „um mich schlagen“. Aber nicht im Sinne von körperlicher Gewalt, sondern im Sinne von „reinen Tisch machen“ bzw. Aufräumen. In der Vergangenheit habe ich dabei in Übersprungshandlungen auch schon mal die eine oder andere meiner Websites oder andere private Daten (z. B. unvollendete Projekte) gelöscht. Inzwischen habe ich gelernt, dass ich mich in solchen Momenten einfach von Rechner und Smartphone fernhalten sollte und mir eine Pause gönnen muss, denn besonders oft passiert das, wenn ich müde vom Tag oder hungrig und dehydriert bin.

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#blogfragen

Seit heute ist meine Website Teil des UberBlogr Webring (den Webring-Code muss ich hier aber noch einbauen → seit 14.12. in der Fußzeile) und da mich Thomas Gigold auf der Willkommen-Seite so nett gebeten hat, beantworte ich hier nun die ursprünglichen #blogfragen - Fragen zu Deinem Blog von Thomas Jansen. Die Antworten der anderen Teilnehmer habe ich ganz bewusst (noch) nicht gelesen, um mich bei meinen Antworten nicht weiter beeinflussen zu lassen.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Um mein IT-Wissen an einer Stelle zu bündeln und es mit der Gemeinschaft teilen zu können. Quasi ein kleines Tech-Blog. Ich wollte dann aber auch Alles andere dort speichern, was sich aber schnell als unrealistischer Anspruch herausgestellt, weil man bestimmte Daten einfach nicht online speichern will und der qualitative Aufwand öffentliche Notizen zu schreiben, deutlich höher ist. Daher ist Vieles mittlerweile nur stichpunktartig und lokal in Zim gespeichert.

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