WRB 35/2026: Blog, Fitness, Vitamine, Filme
Blog
Zu meinem Beitrag Tschö mit Ö möchte ich noch sagen, dass ich solche Beiträge nicht schreibe, um (mehr) Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielmehr fühlte sich die Ankündigung der Schließung des Blogs in diesem Moment einfach richtig an, weil ich das Blog(gen) schon davor immer wieder als Belastung empfand. Einige Stunden später sah das schon wieder anders aus. Ich glaube, ich bin so unentschieden, weil ich zwar viele spontane Idee für Beiträge, aber dann im Alltag nicht die Zeit und Energie habe, sie zeitnah zu verfassen. Und sich mit einer Beitragsidee erst Tage später wieder zu befassen, ist für mich unattraktiv. So kommen und gehen die Ideen und das frustriert mich. Ich weiß, man muss nicht aus jedem „Hirnfurz“ einen Beitrag machen, aber es muss doch noch was zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ geben. Ich werde es daher ab sofort mal mit einem anderen Blogformat versuchen, dem Wochenrückblick (WRB). Pro Woche einen Beitrag zu verfassen, erscheint mir zeitlich machbar. Bloggen ist schließlich keine Echtzeitkommunikation. 😉
Fitness
Trotz meiner 40-Stunden-Arbeitswoche habe ich es geschafft, am Montag und Freitag zum Gerätetraining sowie am Mittwoch zum Reha-Sport zu gehen. Außerdem habe ich mich gestern Nachmittag nach über einem Jahr Pause spontan auf mein uraltes Tourenrad gesetzt und bin ein paar Kilometer rumgeradelt. Bis auf ein paar hundert Meter „Vollsprint“ kurz vor Ende immer ganz entspannt. Schön war, dass ich vor dem Losfahren einfach bloß ein bisschen Luft aufpumpen musste. Der Ledersattel von Brooks kommt mir jedoch härter denn je vor.
Jedenfalls taten diese ganzen körperlichen Anstrengungen meinem Gemüt sehr gut. Ob sie bei Beibehaltung dieses Pensums mittel- bis langfristig gegen meine Rücken-/Gesäßschmerzen helfen, werde ich dann sehen. Morgen habe ich jedenfalls wieder Gerätetraining eingeplant.
Vitamine
Seit Januar lag bei mir noch ein Testkit von cerascreen herum. Ich hatte es aus Interesse schon mal geöffnet, dann wieder beiseite geräumt und mir beim Aufräumen vor ein paar Wochen damit in den Finger gestochen. Man, das war das reinste „Blutbad“! Da nun der Hochsommer vorbei ist und ich drei Wochen Urlaub mit viel Bewegung unter freiem Himmel hatte, wollte ich jetzt meinen aktuellen Wert wissen. Im Januar lag er trotz Supplementierung bei mageren 26 ng/ml. Wenn er jetzt nicht höher ausfallen sollte, wann im Jahr dann? Im Testkit ist glücklicherweise ein „Reserve-Pikser“ enthalten, weshalb ich den Test noch durchführen konnte. Auch das war anfangs wieder ein Blutbad. Ich weiß gar nicht, weshalb ich laut Anleitung vor dem Piksen erst bestimmte Dinge machen soll, um sicherzustellen, dass ausreichend Blut aus meinem Finger kommt. Montagmorgen habe ich die Probe in den Briefkasten geworfen, Donnerstag war das Ergebnis online einsehbar, zwischendurch wurde ich mit Status-E-Mails auf dem Laufenden gehalten. Nun zum Wichtigsten, dem Ergebnis: Mein Wert liegt bei knapp 64 ng/ml. Das ist doch mal eine deutliche Steigerung gegenüber Januar! Ich liege damit über dem Idealbereich von 40-50 ng/ml, aber ungefähr in dem Bereich, den einige Physiotherapeuten und Heilpraktiker empfehlen. Ich werde als Vergleich morgen noch eine zweite Messung in einem anderen Labor in Auftrag geben.
Mit dem Wert an sich bin ich zufrieden, allerdings habe ich seit Januar weder das empfohlene K2 (für Einlagerung in Knochen statt Gefäßen), noch Magnesium (für Umwandlung von passiver in aktive Form) genommen. K2 nicht, weil ich es bloß als Kombi-Präparat mit D3 hatte, aber D3 schon als „Wochenpille“ nehme und Magnesium nicht, weil es sich schlecht auf meine Verdauung ausgewirkt hat. Muss mir da noch was überlegen.
Filme
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Control (2007) – Ein Schwarzweißfilm über das viel zu kurze Leben und tragische Ende des Joy-Division-Sängers Ian Curtis. Das Problem an Biopics ist allgemein, dass der Inhalt sehr vorhersehbar ist, denn in der Regel schaut man sich so ein Biopic an, wenn man schon etwas über die dargestellte Person weiß. Am Ende stirbt Ian also zwei Wochen vor seinem 24. Geburtstag. – Gefallen hat mir der Film dennoch. Sam Riley als Ian, der die Songs im Film selbst gesungen hat (Er war früher selbst Sänger einer Band.), wirkte schon ziemlich überzeugend. Beim Dreh lernte er übrigens seine spätere Frau Alexandra Maria Lara kennen, die hier im Film Ians Affäre, die belgische Journalistin Annik Honoré, spielt. Letztere starb 2014 mit nur 56 Jahren nach schwerer Krankheit.
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Das etruskische Lächeln (2018) – Einsamer schottischer Haudegen begibt sich, weil er sein baldiges Ende kommen sieht, nach San Francisco zu seinem Sohn Ian (Wieder ein Ian!), dessen Frau und seinem kleinen Enkelkind. Zentrale Themen des Films sind der alte Vater-Sohn-Konflikt, der Sinn des Lebens und die Wiederentdeckung der Menschlichkeit des Schotten. – Ich fand auch diesen Film etwas zu vorhersehbar, aber doch unterhaltsam. Wärme und Humor konnte er mir vermitteln und das Enkelkind (bzw. dessen zwei Zwillingsdarsteller) wurden schon ziemlich „goldig“ auf Film gebannt. ☺️
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Flight (2012) – Eine gut erzählte und gut gespielte Geschichte über einen Flugzeugpiloten, der zwar sehr vielen Menschen das Leben rettet, aber „aus Gründen“ (Ich will nicht spoilern.) ins öffentliche Kreuzfeuer gerät. Mit Denzel Washington, Kelly Reilly, John Goodman usw.
Das war es für heute. Randnotiz: Ich habe für das Schreiben dieses Beitrags volle zwei Stunden gebraucht.